Samstag, 3. September 2011

Hohle Räume

Heute war es endlich soweit: gutes Wetter, warm, trocken.
Darauf hatte ich schon geraum Zeit gewartet, um das Wachs in die Hohlräume zu bringen.

Vor kurzem hatte ich mit Sikaflex alle Übergänge vom Rohrrahmen zur Bodenplatte versiegelt. Und die Radkästen neu abgedichtet. Ist nicht unbedingt hübsch geworden, aber sicherlich dicht.

Auch die Fensterrahmen blieben nicht verschont



Gestern abend habe ich dann die Heizung in der Garage angestellt. Und den Kanister mit dem Hohlraumwachs schön nah an den Heizkörper.
Heute morgen war es dann auch schön muckelig in der Garage.





Also Folie ausgerollt, Puck aus der Garage und rasch auf die Seite gekippt und schon konnte es losgehen.
Was für eine elende Sauerei...



Zum Glück habe ich noch reichlich von dem VW-Zeugs, da brauch ich nicht zu sparen...






So, und nun freue ich mich auf den nächsten Schritt: die Aluhaut kann wieder dran...

Sonntag, 21. August 2011

Letzter Anstrich

So, ohne Fotos, aber gestern habe ich die zweite Schicht Decklack auf den Rohrrahmen aufgebracht.
Nun ist alle hübsch grau.
Und heute habe ich zwischen den Regenschauern angefangen, mit Sikaflex rumzusauen.
Boden zum Rohr abdichten, Radkästen abdichten usw.

Fotos folgen.

Dienstag, 2. August 2011

Farbe, endlich Farbe

Nicht, dass man es auf den Fotos wirklich sehen würde, aber...
...ich habe gerade 2,5 Stunden den Pinsel geschwungen.
Jetzt ist der Rahmen hübsch grau lackiert, irgendwie sieht es zumindest schon etwas netter aus.
Original waren die Rohre übrigens auch grau...auch wenn man davon später eh nichts mehr sehen wird.

Die habe ich verwendet
Und so kommt man sehr gut an die unteren Rohre
Auch wenn man es kaum sieht: er ist grau lackiert

Montag, 25. Juli 2011

Schweißen, schleifen, schweißen, schleifen, grundieren...

Ja, kaum zu glauben, aber...ich bin ein kleines Stückchen weiter.

Erste wichtige Erkenntnis: Schleifen und Schweißen macht den Schnee dreckig.

Rahmen schleifen am 04.12.2010
Okay, das hat mich auch nicht so viel weitergebracht.

Aber inzwischen war ich ja weiter auf Teilesuche und habe jetzt wieder Rangiergriffe.
Leider sind die noch mit grauer Farbe beschichtet, allerdings löst die Farbe sich teilweise. Muss ich also auch noch hübsch machen.


Rangiergriffe
Im Februar 2011 habe ich auch noch ein wenig weitergeschliffen und den obersten Teil schonmal grundiert.


Oberer Rahmen grundiert
Im März dann mal auf die Seite gelegt und von unten angeschaut. Dabei habe ich festgestellt, dass
1. das auf die Seite Legen leicht alleine geht
2. man dann auch besser arbeiten kann (welch ein Wunder...)


Also, weiterschleifen und hübsch machen, danach grundieren.


Dann passierte lange nix.





Sehr lange...





...passierte nix.

Und dann habe ich.....weitergeschliffen... :-)
Und dann war da noch das 10-Zoll Rad, dass am Radkasten geschliffen hatte.
Das wollte ich noch ändern, obwohl ich ja auf 8-Zoll Bereifung unterwegs sein möchte.


...dat is zu knapp...


Flex liegt bereit...
Also rasch zwei kleine Schnitte, den Radkasten ein paar Millimeter rausgedrückt und wieder zusammengebraten.

Auch das Schweißen geht so besser
Dann noch, ja, richtig, ein wenig schleifen und endlich, endlich sind alle Rohre grundiert.

Rahmen grundiert
So, jetzt steht die Kiste wieder in der Garage, als nächstes noch einen zweiten Voranstrich, dann hübsch mit dem Pinsel lackieren und dann kommt die große Sauerei: Hohlraumkonservierung.

Mal sehen....

Sonntag, 21. November 2010

Neue Rohre, Teil 4 (und hoffentlich letzter Teil...)

Auch auf die Gefahr hin, dass es sich etwas wiederholt, hier nun die Doku zum (hoffentlich) letzten Rohrstück, welches ersetzt werden musste.
Wie bei dem gebogenen Rohrstück auf der linken Seite musste auch die rechte Seite noch etwas nachgearbeitet werden.

Ausgangssituation
Wie man auf dem Bild gut sehen kann, ist das neue Rohr am kurzen Ende noch nicht weit genug gebogen.
Also habe ich mir diesmal einen Hartholzklotz genommen, ein Loch mit 30 mm Durchmesser durchgebohrt, und schon konnte das Nachbiegen losgehen.
Hoffentlich kann man es in dem Chaos erkennen...
Mit langem Hebel...

Noch rasch eine große Rohrzange als Verlängerung hineingeschoben und dann hieß es: hau-ruck, hau-ruck, ein kleines wenig biegen, das Rohr wieder herausnehmen und an das alte Rohrstück halten. Nein, passt noch nicht, also noch einmal. Das ganze dann so oft, bis der Bogen des neuen Rohres dem es alten entspricht.
So sieht es schon ganz gut aus, der lange Schenkel ist auch schon auf die passende Länge abgeschnitten.
Dann gab es da ja noch das Problem, dass das Originalrohr einen Außendurchmesser von 25 mm hatte und der Ersatz leider 27,5 mm aufweist. Also habe ich die Rohrenden im Schraubstock noch auf das passende Maß gebracht, damit die Übergänge nicht auffallen. der Rest wird später unter der Wandbespannung nicht auffallen.
So, eingespannt...
...und hübsch auf eine Breite von 25 mm ovalisiert.
Dass das Rohr jetzt oval ist, spielt keine Rolle.
Da liegen sie, hübsch zum Einschweißen vorbereitet.
Damit später die Höhe stimmt und das Rohr nicht in der Ecke abkippt, hatte ich zuvor eine Höhenschablone gebastelt. Da musst ich jetzt noch die Markierungen auf das neue Rohr übertragen.
Die Markierungen übertragen.
Und schon konnte die Schablone behelfsmäßig mit Isolierband fixiert werden.
Drei Holzstücke dienen der Höhenkontrolle.
Nochmal das alte Rohr als Muster drangehalten und schon konnte das neue Stück eingeschweißt werden.

Schaut schon wieder ein wenig vollständiger aus.
Und die Übergänge sehen gut aus...

Übergang zum hinteren Fenster.
Übergang zum rechten Seitenfenster.
Und nochmals der Übergang zum rechten Seitenfenster.
Wenn jetzt beim Schleifen des restlichen Rahmens keine neuen Gammelstellen mehr kommen, bin ich mit dem Schweißen des Rahmens fertig.
Als nächstes schleifen, schleifen, schleifen, grundieren, lackieren, lackieren, hohlraumversiegeln.....

Montag, 15. November 2010

Neue Rohre, Teil 3

Nur ein kleines Update.
Zuerst ein kleiner Exkurs. Da ich keine geeignete Möglichkeit hatte, die Rohre für die hinteren mittleren Bögen selbst zu biegen, war es großes Glück für mich, im Eriba Touring Club Forum auf Uwe zu treffen, der zur gleichen Zeit zwei Pucks restauriert.
Er hat, nachdem auch er keinen willigen Schlosser fand, die Rohre selbst gebogen.
Dazu hat er eine Schablone gebaut, die Rohre mit trockenem Sand gefüllt und die Enden verschlossen, sie mit dem Brenner heiß gemacht und an der Schablone gebogen.
Zur Fixierung, bis die Rohre wieder abgekühlt waren, hat er Schraubzwingen verwendet.
Dank an Uwe für die Zuverfügungstellung der folgenden fünf Fotos zur Dokumentation.







Zwei der Rohre aus Uwes Manufaktur hat er dankenswerterweise für mich mitgebogen.
Heute habe ich den linken Bogen angepasst und eingeschweißt.
Dazu musste ich noch etwas die Kontur nachbiegen, da der Rohling noch nicht vollständig auf 90° gebogen war.

Oben: altes Rohr; Mitte: neues Rohr, Unten: vorgebogenes Rohr von Uwe

Das neue Rohr ist mit der "Höhenschablone" ausgerichtet...
...und eingeschweißt
Wird so langsam...
Bei der ganzen Aktion gibt es zwei wesentliche Probleme:
1. Die Außenkontur des Rohres muss so exakt wie möglich der alten enstprechen, da ich Teile der alten Aluhaut wiederverwenden möchte. Ist die Außenkontur zu lang, reicht die Aluhaut nicht, ist sie zu kurz, wirft die Außenhaut Wellen.
2. Das neue Rohr hat einen Außendurchmesser von 27,5 mm, das sind 2,5 mm mehr als bei dem Original.
Damit die Übergänge nicht auffallen und kein Absatz zu sehen ist, habe ich die Enden etwas "ovalisiert".

Freitag, 12. November 2010

Neue Rohre, Teil 2

Eigentlich dachte ich, es würden eh nur zwei Posts zum  Thema "Neue Rohre".
Aber es geht halt nur in kleinen Schritten voran.
Heute habe ich die beiden morschen Rohre hinten links und rechts mittig herausgeschnitten.
Ersatzrohre habe ich von Uwe (Danke!) erwerben können, der so eine Art Kleinserie in Eigenregie aufgelegt hat.
Leider nicht der richtige Rohrdurchmesser, aber mit 27,5 mm verwendbar.
Damit die neuen Rohre auch in der richtigen Position angeschweißt werden können, habe ich mir heute eine Art Schablone zur Höhenkontrolle gebastelt. Nicht, das die neuen Bögen hinterher in der Rundung zu tief oder zu hoch sind.
Das Ausblasen der Rohre hatte übrigens sehr gute Wirkung gezeigt: in den herausgetrennten Rohren war kaum noch loser Rost.

Hilfsschablone links

Leichter Versatz nach dem Sägeschnitt

Gute 3 Millimeter stand das Rohr unter Spannung

Hilfskonstruktion rechts

Hier stand das Rohr ca. 3 mm unter Spannung

Der Anschluss zum rechten, senkrechten Fensterrahmen



So schaut's jetzt aus...


...oder so...
Alte und neue Rohre
Inzwischen habe ich auch noch ein wenig eingekauft, hier ein Ausblick auf die nächsten Arbeiten: